Fünf sterne von Euro-NCAP für den Infiniti FX
ROLLE, Schweiz – 25/11/2009
Das unabhängige und auf die Auswertung von Crashtests spezialisierte Konsortium EuroNCAP hat den Infiniti FX mit der maximalen Wertung von fünf Sternen bedacht. Das heute offiziell bestätigte Ergebnis ist eindrucksvoller Beweis für das ganzheitliche und umfassende Sicherheitskonzept, das Teil einer jeden Baureihe des japanischen Premium-Automobilherstellers ist.
Der Luxus-Hochleistungs-Crossover ist der erste Vertreter der Marke und zugleich der erste große SUV überhaupt, der sich den verschärften Bewertungskriterien gestellt hat. Hintergrund: Anders als in der Vergangenheit bewertet EuroNCAP seit Februar 2009 neben der Insassenbelastung, der Fahrzeugstruktur und der Deformation des Fahrgastraums zusätzlich den Insassenschutz, die Kindersicherheit, den Fußgängerschutz sowie Sicherheitsfeatures wie ESP, Geschwindigkeitsbegrenzer oder Gurtwarner. Wer 75 Prozent der maximal erreichbaren Punktzahl erzielt, erhält das begehrte Fünf-Sterne-Prädikat. Ab 2012 soll diese Marke weiter auf 80 Prozent erhöht werden.
Das Fünf-Sterne-Zeugnis verdiente sich der FX vor allem durch das stark minimierte Verletzungsrisiko seiner Insassen. Bei den Crashtests von EuroNCAP erhielt der Infiniti im Kapitel „Sicherheit der Erwachsenen“ 86 Prozent der Höchstpunktzahl; bei der Wertung „Kindersicherheit“ waren es 77 Prozent. Beide Werte belegen die hohe Festigkeit der Fahrgastzelle. Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde die Karosserie 1,6mal verdreh- und sogar 3,4mal verwindungssteifer ausgelegt als jene der ersten FX-Generation.
Mit zum Topresultat des fünfsitzigen FX beigetragen haben auch das vollständige Airbag-Paket (Front-, Seiten- und Kopfairbags) sowie Verankerungspunkte für ISOFIX-Kindersitze an den beiden Außenplätzen der Rückbank.
Das Ergebnis für den Infiniti FX zeugt vom großen Engagement und Know-how der Sicherheitsingenieure, die seit der Gründung von Infiniti im Jahre 1989 in ihren Anstrengungen für eine maximale Verkehrssicherheit nie nachgelassen haben. Schon ab der Designentwicklung sind sie „mit im Boot“, um nicht nur die aktuell gültigen Standards zu erfüllen, sondern neuen Sicherheitstechnologien zum Durchbruch zu verhelfen.
Im jüngsten EuroNCAP-Test mit dem Infiniti FX flossen als eines von mehreren neuen Kriterien die ab Werk vorhandenen Fahrassistenzsysteme ein. In dieser Disziplin sammelte der FX 99 Prozent der möglichen Punkte – was zeigt, wie eng Infiniti das Sicherheitsnetz bei dieser Synthese aus Sportwagen und SUV gewoben hat.
EuroNCAP-Punkte gab es für das elektronische Stabilitätssystem (ESP), die auf allen Sitzen integrierten Gurtwarnsummer sowie die automatische Geschwindigkeitskontrolle. Dank des holistischen Ansatzes der automobilen Luxusmarke hätten die Tester noch weitere Sicherheitsbausteine honorieren können: wie die serienmäßigen Gurtstraffer, welche die Frontpassagiere bei forscher Kurvenfahrt sicher in Position halten, die Rückfahrkamera, die vorderen und hinteren Parksensoren oder ein neuartiges System zur Überwachung einer korrekten Position von Sitz, Lenkrad und Außenspiegel. Auch nicht zu vergessen: der intelligente Allradantrieb und Bi-Xenon-Scheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht.
In der Topversion FX50S (mit 5,0-Liter-V8-Motor) sorgen zusätzlich eine intelligente Cruise Control, ein Bremsassistent, ein Rundumsicht-Monitor, eine aktive Hinterradlenkung und ein Reifendruck-Überwachungssystem für maximale Sicherheit ALLER Verkehrsteilnehmer.
Diese zum Teil weltweit zum ersten Mal eingesetzten Technologien sind Meilensteine auf dem Weg zum Ziel Infinitis, künftig eine Art unsichtbare Sicherheitshülle um ein Auto zu spannen. Dieser „Sicherheitsschild“ ist Gegenstand kontinuierlicher Neuentwicklungen und soll helfen, die Zahl der schweren und tödlichen Unfälle mit Fahrzeugen der Marke bis 2015 zu halbieren.
Aufbauend auf den Erfahrungen des Infiniti-Mutterkonzerns und Daten realer Unfälle soll der Sicherheitsschild alle Phasen eines Unfalls entschärfen – vom Erkennen einer potentiellen Gefahr bis zu den Sekunden nach dem Aufprall. Die Infiniti-Ingenieure sind der festen Überzeugung, dass ein Auto nicht allein dank eines erfolgreich bestandenen Crashtests als sicher eingestuft werden darf. Vielmehr muss alles getan werden, damit es erst gar nicht zum Unfall kommt.
Viele Elemente des Sicherheitsschildes sind bereits heute erhältlich; andere werden folgen, wie solche zur Vermeidung von Kollisionen bei einem plötzlichen Spurwechsel oder beim Rückwärtsfahren. Steuert ein unkonzentrierter Fahrer in den Weg eines nachfolgenden Wagens – und reagiert er weder auf ein akustisches noch ein visuelles Warnsignal – wird sein Wagen mit einem leichten „Giereffekt“ automatisch auf die eigene Fahrspur zurückgeführt. Besteht die Gefahr, dass der Wagen beim Zurücksetzen die Richtung eines ankommenden Autos kreuzt, wird er ohne Zutun des Piloten bis zum Stillstand abgebremst.
Der frisch mit dem Fünf-Sterne-Prädikat ausgezeichnete Infiniti FX ist seit September 2009 in Deutschland zu Preisen ab 55.600 Euro erhältlich. Die Versionen FX37 GT und FX37S sind mit dem 3,7 Liter großen V6, der FX50 S mit dem 5,0 Liter-V8 bestückt.